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Wie erfolgreiche Manager E-Mail nutzen (mehr)
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Softrust Consulting
ist eine auf die Entwicklung von E-Mail-Kultur spezialisierte
Unternehmens-beratung. Unsere Kunden möchten
E-Mail effizienter, sicherer und/oder professioneller
nutzen und suchen hierzu Unterstützung zur Organisationsentwicklung
und zur Schulung.
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| Newsletter
E-Mail Tipps&Tricks |
Die Newsletter der
vergangenen Monate
SofTrust Consulting veröffentlicht
einen monatlichen Newsletter für
E-Mail-Anwender die E-Mail beruflich anwenden
und dieses noch produktiver, professioneller
und stressfreier tun möchten. Die
Tipps sind unabhängig vom eingesetzten
E-Mail-System. Sie sind also für
Anwender von Outlook, Exchange, Lotus
Notes, Groupwise, Thunderbird etc. gleichermaßen
geeignet.
Jeder Newsletter besteht jeweils aus
einem Tipp sowie einer Kurzzusammenfassung
wichtiger Presseveröffentlichungen
des Monats. Im Folgenden sind lediglich
die Tipps dargestellt. Die Presseveröffentlichungen
finden Sie unter Informationen/Presseclippings
zu E-Mail.
| E-Mail
Tipps&Tricks,Juli 2010:
Manager und E-Mail |
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Kommunikation gehört zu den Hauptaufgaben
jeder Führungskraft. Es wundert
deshalb nicht, dass Manager mit
zu den Hauptanwendern von E-Mail
gehören. Spätestens wenn man einen
Blackberry oder ein Smartphone in
Händen hält, scheinen alle Dämme
zu brechen. E-Mail wird zur unverzichtbaren
Nabelschnur zum Unternehmen.
Mit ihrem E-Mail-Verhalten tun
die Chefs sich und ihren Mitarbeitern
aber häufig nichts Gutes. Sie erzeugen
Erwartungshaltungen, die von den
Kommunikationspartnern nur unter
Anstrengungen erfüllt werden können.
Und sie setzen oft eine Entwicklung
in Gang, die allzu oft in Ineffizienz
und Stress endet.
Aufgrund vieler E-Mail-Effizienzprojekte
wissen wir, dass auch bei E-Mail
"der Fisch vom Kopf stinkt". Dort,
wo der Chef ein effizienter E-Mailer
ist, arbeiten auch die Mitarbeiter
in der Regel sehr effizient. Dort,
wo der Chef nicht weiß, wie E-Mail
optimal genutzt wird, versinken
die Mitarbeiter in E-Mails.
Vorgesetzte müssen sich über ihre
Vorbildfunktion klar sein. Deshalb
sind sie mehr als jeder andere gefordert,
E-Mail richtig zu nutzen.
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| E-Mail
Tipps&Tricks,Juni 2010:
"Weniger" ist bei E-Mail
oft "mehr" |
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Weniger ist oft mehr. Das gilt
auch für den professionellen Umgang
mit E-Mail.
Wählen Sie deshalb immer "wenig"
wenn Sie sich bei E-Mail zwischen
"viel" oder "wenig" entscheiden
können. Es lohnt sich: "Wenig" resultiert
in weniger Ablenkung, einer höheren
Produktivität, besserer Qualität,
weniger Stress und einer höheren
Arbeitszufriedenheit.
Wo Sie "weniger" tun können:
1. E-Mails weniger oft abrufen:
Sichten Sie neu eingegangene E-Mails
so selten wie es Ihr Job zulässt.
In unserer Beratungspraxis hören
wir immer wieder, dass es heutzutage
ohne ständige Überprüfung des Posteingangs
nicht mehr gehe. Nahezu in allen
Fällen stellt sich das aber als
ein Irrtum heraus.
2. Weniger E-Mail-Accounts:
Beschränken Sie sich auf maximal
zwei Posteingänge. Wer seine berufliche
E-Mail-Adresse abruft, dann zum
Account für Newsletter hastet, kurz
bei Googlemail die privaten E-Mails
checkt um dann noch schnell bei
Hotmail, Facebook und Xing vorbeizuschauen,
muss alleine schon aufgrund dieser
Tour erschöpft sein. Reduzieren
Sie die Anzahl der Anlaufstellen.
Sofern Sie alle diese verschiedenen
Accounts wirklich benötigen, leiten
Sie die Nachrichten zumindest an
maximal zwei Posteingänge weiter.
3. Weniger Eingangs-E-Mails:
Sie können dafür sorgen, dass eine
große Anzahl von E-Mails nie in
Ihrem Posteingang landet. Hier die
besten Ansätze:
A) Benutzen Sie gute Spam-Filter
bzw. einen Service mit einem guten
Spamfilter.
B) Kündigen Sie alle Newsletter,
die Sie nicht ständig lesen.
C) Leiten Sie automatisch generierte
Bestätigungsmails (eBay, Amazon,
etc.) sowie routinemäßige Rundmails
("Die nächste Feuerwehrübung", "Wartung
SAP-System") per automatischer Regel
in einen Ordner um, den Sie nur
in Ausnahmefällen sichten.
D)Teilen Sie Ihren Kollegen und
Mitarbeitern mit, welche E-Mails
Sie in Zukunft nicht mehr bekommen
möchten. Dies gilt v.a. für CC-E-Mails.
E) Sagen Sie Ihren Freunden und
Bekannten, dass Sie keinen Wert
auf Spaßmails legen.
4. Weniger Kontakte mit einer
Eingangs-E-Mail: Nehmen
Sie jede E-Mail so selten wie möglich
in die Hand. Idealerweise sollte
jede E-Mail nach dem ersten Lesen
erledigt sein. Das geht nicht immer.
Aber auf keinen Fall sollten erledigte
oder auf Termin gelegte E-Mails
im Posteingang verbleiben wo sie
Ihr Auge bei der nächsten Posteingangskontrolle
ablenken.
5. Weniger Verarbeitungsschritte
pro Eingangs-E-Mail:
Limitieren sie die Anzahl der Aktivitäten,
die Sie aufgrund einer Eingangs-E-Mail
vornehmen. Wer eine E-Mail liest,
auf diese antwortet, sie weiterleitet,
temporär ablegt und später löscht
braucht mehr Zeit als der, der sie
zur Kenntnis nimmt und dann einfach
löscht. Antworten Sie nicht, wenn
eine Kenntnisnahme reicht. Legen
Sie nur ab, wenn Sie diese E-Mail
mit ziemlicher Sicherheit noch einmal
benötigen. Selbst das Lesen lässt
sich reduzieren: lesen Sie lange
E-Mails quer, ob sich ein genaues
Lesen überhaupt lohnt.
6. Weniger E-Mails schreiben:
Je mehr E-Mails Sie schreiben, desto
mehr E-Mails werden Sie erhalten.
Nutzen Sie deshalb E-Mail nur dort,
wo es wirklich das beste Werkzeug
ist. In allen anderen Fällen suchen
Sie das persönliche Gespräch oder
rufen an - oder Sie lassen die Sache
einfach auf sich beruhen. Sie werden
feststellen, dass sich die Welt
auch dann noch weiter dreht, wenn
man auf weniger wichtige E-Mails
vollkommen verzichtet.
7. Weniger Text pro E-Mail:
Beschränken Sie sich in Ihren E-Mails
auf die Kernaussagen und lassen
Sie alles Unnötige weg. Setzen Sie
sich eine Obergrenze. Viele Themen
sind für einen trainierten Schreiber
mit maximal 7 Sätzen erledigt.
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| E-Mail
Tipps&Tricks, Mai 2010:
Optimieren Sie Ihre E-Mails für
Schnellleser |
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E-Mail-Schreiber gehen meist davon
aus, dass ihre E-Mails vom Empfänger
sorgfältig gelesen werden. Das ist
aber häufig nicht mehr der Fall.
Viele Empfänger sehen in einer
E-Mail nämlich nicht mehr den geschriebenen
Brief, der ordentliche Würdigung
verdient. Vielmehr betrachten sie
E-Mail als ein Transaktionselement.
Für solche Empfänger ist eine E-Mail
lediglich ein Impuls, der schnellstmöglich
richtig interpretiert werden muss,
um dann mit einer Aktion abgeschlossen
zu werden.
Diese Empfänger lesen E-Mails nur
noch quer. Sobald sie GLAUBEN, genug
verstanden zu haben, werden sie
aktiv - indem sie entweder handeln
oder die E-Mail löschen. Dies gilt
vor allem für Manager, die täglich
über 100 E-Mails erhalten und diese
so schnell als möglich vom Tisch
haben möchten.
Ein amerikanischer Fachjournalist
hat vorgeschlagen, E-Mails grundsätzlich
auf die Twitterlänge von 140 Zeichen
zu begrenzen. Dieser Vorschlag ist
für komplexe geschäftliche Sachverhalte
zweifellos nicht praktikabel. Richtig
ist aber, dass man als Schreiber
seine E-Mails so formulieren muss,
dass auch die Querleser zu jener
Aktion gelangen, die der Schreiber
von ihnen erwartet. Hier einige
Tipps:
(1) Schreiben Sie für jedes Thema
eine eigene E-Mail. Mehrere Themen
pro E-Mail sind der sicherste Weg,
dass eines davon vom Leser übersehen
wird.
(2) Finden Sie eine Überschrift,
die den Kern des E-Mail-Inhaltes
wiedergibt.
(3) In die ersten Sätze gehört
das Wichtigste. Schreiben Sie hier
welche Aktion Sie vom Empfänger
erwarten und bis wann diese geschehen
soll. Oder beantworten Sie hier
die an Sie gestellte Frage. Erläuterungen,
Herleitungen, etc. kommen erst später.
(4) Bieten Sie den Augen Orientierungshilfen:
gliedern Sie Ihren Text in kurze
Absätze, die durch Leerzeilen getrennt
sind. Dabei nimmt die Wichtigkeit
der Absätze nach hinten hin ab.
Der dritte Paragraph enthält also
Wichtigeres als der vierte Paragraph
- und unwichtigeres als der zweite
Absatz.
(5) Strukturieren Sie auch innerhalb
der Absätze nach Wichtigkeit. Jeder
Absatz beginnt mit dem wichtigsten
Satz. Dann kommt der zweitwichtigste
Satz, gefolgt vom drittwichtigsten
Satz. Etc.
(6) Benutzen Sie kurze Hauptsätze
und verwenden Sie eine möglichst
einfache Sprache (einfache Zeiten,
einfache Wörter, einfache grammatikalische
Konstruktionen, aktive Formulierungen,
etc.). - Vereinfachen Sie wo es
geht. Nutzen Sie Strichaufzählungen
und Nummerierungen intensiv.
(7) Halten Sie den Text so kurz
als möglich.
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| E-Mail
Tipps&Tricks, April 2010:
Fallen Sie nicht in die Ad-hoc-Falle |
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E-Mail ist ein "schnelles" Medium.
Per E-Mail fragt man "schnell" einmal
etwas an. Oder antwortet "schnell"
auf eine Frage. Die Finger machen
sich selbständig und tippen einfach
darauf los. Und schon ist "Senden"
angeklickt und der Vorgang ist vorerst
einmal vom Tisch.
So befriedigend solche Ad-hoc-Handlungen
sein können: sie sind leider nicht
immer professionell. E-Mail verführt
nämlich zur Improvisation. Viele
Dinge die eigentlich ordentlich
organisiert gehörten, werden provisorisch
abgehandelt.
Beispielsweise erhält man häufig
die gleichen Anfragen und antwortet
immer wieder aufs Neue darauf. In
jedem Einzelfall handelt es sich
um relativ wenig Aufwand. Addiert
man den Aufwand aber über die Zeit,
so kommt doch Einiges zusammen.
Was noch wichtiger ist: wer die
Antwort immer neu komponiert, generiert
unterschiedlich gute Qualität. Nicht
immer ist man gleich gut in Form.
Manchmal vergisst man Dinge. Oder
drückt sich weniger gut aus.
Bevor Sie eine E-Mail schreiben,
sollten Sie sich deshalb überlegen,
ob die individuelle Antwort wirklich
die beste Lösung ist, oder ob es
nicht eine langfristig bessere Lösung
gibt. Sofern Sie beispielsweise
immer die gleiche Anfrage erhalten,
gibt es diese Lösung mit Sicherheit.
Die Lösung auf das Anfrage-Problem
kann darin bestehen, dass Sie Textbausteine
oder gar eine komplette Vorlage
für die Antwort-E-Mail anlegen.
Diese brauchen Sie in Zukunft dann
nur noch aufzurufen. Innerhalb weniger
Sekunden ist dann eine qualitativ
hochwertige Antwort generiert.
Sie können aber auch auf ein anderes
Medium wechseln: Beantworten Sie
die häufigsten Fragen einfach im
Firmen-Wiki. Viele Fragesteller
werden dort künftig die Information
von sich aus finden und sich erst
gar nicht an Sie wenden. Denjenigen,
die immer noch eine E-Mail schreiben,
schicken Sie dann einfach eine (natürlich
vorlagenbasierte) E-Mail mit dem
Link auf die Antwort im Wiki.
Auch andere Lösungen sind möglich.
Vielleicht benötigen die Anfragenden
einfach selbst Zugriff auf eine
bestimmte Datenbank. Oder sie brauchen
eine schriftliche Dokumentation.
Oder eine Schulung. Sorgen Sie dafür,
dass die Kollegen all das bekommen,
was sie für ihren Job benötigen.
Meist ist es zunächst aufwändiger,
ein Problem gleich richtig zu lösen.
Doch der Aufwand lohnt sich mit
Sicherheit. Für Sie und für Ihre
Kommunikationspartner.
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| E-Mail
Tipps&Tricks, März 2010:
SETZEN SIE SICH BEIM E-MAIL-SCHREIBEN
SELBST GRENZEN |
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Kultur äußert sich nicht zuletzt
darin, dass man nicht alles tut,
was man tun könnte. E-Mail kennt
diese Selbstbeschränkung von Haus
aus viel zu selten. Alles was geht,
wird auch gemacht. Das Ergebnis
ist eine anarchische - um nicht
zu sagen "barbarische" - Arbeitsumgebung.
Beispielsweise werden E-Mails
ohne Bedenken mitten in der Nacht
geschrieben. Und zwar von genau
den gleichen Personen, die niemals
auf die Idee kämen, andere Menschen
nach Mitternacht zu Hause anzurufen.
Jeder Mensch mit etwas Kinderstube
hat schließlich gelernt, dass es
triftige Gründe dafür geben muss,
bevor man jemanden nach 22 Uhr oder
am Wochenende stört. Es gibt eine
Anstandsgrenze, die es einfach einzuhalten
gibt.
Reden Sie sich nicht darauf hinaus,
dass der E-Mail-Empfänger ja selbst
bestimmen könne, wann er seine E-Mails
abruft. Alleine schon der Zeitstempel
des Versandes erzeugt beim Empfänger
Druck - vor allem dann, wenn es
ein Machtgefälle zwischen dem Sender
und dem Empfänger gibt. Als Vorgesetzter
oder Kunde sind Sie deshalb in besonderer
Verantwortung. Zeigen Sie Souveränität
und Kultur: Setzen Sie sich einen
Zeitpunkt, ab dem Sie abends keine
E-Mails mehr absenden. Verzichten
Sie an Wochenenden oder Feiertagen
ebenfalls auf E-Mails.
Sofern Sie in einem Team arbeiten
das über mehrere Zeitzonen verteilt
ist erscheint solch eine "Anstandsgrenze"
als widersinnig. Schließlich scheint
immer irgendwo auf dem Globus gerade
die Sonne. Aber gerade hier gilt,
dass Sie selbst die Grenzen ziehen
müssen, die einen produktiven, kultivierten
Menschen von einem Menschen, der
ständig der Zeit hinterher zu hecheln
versucht, unterscheiden. Denn -
was ist unsinniger: sich selbst
Grenzen aufzuerlegen oder zu glauben,
dass man ein ganzes Arbeitsleben
lang rund um die Uhr produktiv und
dabei auch noch ausgeglichen sein
könnte?
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| E-Mail
Tipps&Tricks, Februar 2010:
MIT SUCHORDNERN DIE E-MAIL-BEARBEITUNG
REVOLUTIONIEREN |
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Nahezu jeder E-Mail-Anwender benutzt
seinen E-Mail-Eingangsordner als
die Standardsicht auf den E-Mail-Client.
Das hat allerdings einige Nachteile:
1. Der Posteingang verkommt zum
„Arbeitsplatz". Es befinden sich
nicht nur neue, ungelesene E-Mais
im Posteingang, sondern (in der
Mehrzahl) auch E-Mails, die man
noch nicht abgearbeitet hat, oder
die man schlichtweg aufzuräumen
vergessen hat.
2. Während man mit offenem Posteingang
seine Arbeit erledigt, kommt man
nicht umhin, neu eingehende E-Mails
zu sehen. Die Versuchung „nur ganz
schnelle einmal in die neue E-Mail
reinzuschauen" ist sehr groß. Auf
diese Weise unterbricht man sich
öfters als notwendig bei der Arbeit.
Es empfiehlt sich deshalb den
Posteingang nicht als Standardansicht
zu nutzen. Moderne E-Mail-Clients
wie Outlook und Thunderbird bieten
hierzu eine interessante Arbeitsalternative.
Nämlich die Verwendung von speziellen
"Sichten" auf den E-Mail- Account.
Outlook nennt diese Sichten „Suchordner",
Thunderbird bezeichnet sie als "Virtuelle
Ordner". Lotus Notes kennt das Konzept
der Views ohnehin schon lange. Im
Folgenden soll die Arbeitsweise
an Hand von Microsoft Outlook erläutert
werden. Die anderen E-Mail-Systeme
sind in der Vorgehensweise praktisch
gleich.
Definieren Sie den Suchordner "zu
erledigen" zu ihrem Standardordner.
Sie finden ihn im Outlook gegen
Ende Ihrer Ordnerliste. Dieser Suchordner
ist von nun an Ihr „Schreibtisch".
Sie sehen alle gelesenen, aber noch
offenen E-Mails und können diese
bearbeiten ohne von neu eingehenden
E-Mails gestört zu werden.
2-3 x pro Tag wechseln Sie zum Posteingang
und sichten die neu eingegangene
Post. Erledigen Sie dabei umgehend
so viele Eingangs-E-Mails als möglich.
Jene E-Mails die Sie nicht gleich
abschließend erledigen können markieren
Sie als "zu erledigen". Dies geschieht
je nach Outlook-Version entweder
indem Sie eine Fahne setzen (Outlook
2003) oder indem Sie eine Kategorie
zuweisen (Outlook 2007). Verschieben
Sie die markierten E-Mails anschließend
sofort in jene Ordner, in denen
Sie sie langfristig aufbewahren
möchten. Nachdem Sie alle neu eingegangenen
E-Mailse entweder erledigt, gelöscht
oder als "zu erledigen" markiert
haben kehren Sie zu Ihrem "Arbeitsplatz"
zurück: dem Suchordner „zu erledigen".
Dieser zeigt nun auch alle jene
E-Mails an, die Sie neu als "zu
erledigen" markiert haben. Arbeiten
Sie eine E-Mail nach der anderen
ab. Wenn eine E-Mail erledigt ist,
löschen Sie die Markierung „zu erledigen"
und die E-Mail verschwindet aus
Ihrem Suchordner (sie bleibt aber
dort, wo immer Sie sie abgelegt
haben). Sofern Sie die E-Mail ganz
löschen möchten, löschen Sie sie
aus dem Suchordner. Die E-Mail verschwindet
dann auch aus dem Ordner, in die
Sie sie abgelegt haben. Hat man
sich erst einmal an die neue Arbeitsweise
gewöohnt möchte man nicht mehr in
die „Steinzeit" der E-Mail-Bearbeitung
zurück. Schließlich ist es alles
andere als normal, dass man Post
im "Briefkasten" bearbeitet!
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| E-Mail
Tipps&Tricks, Januar 2010:
Anhänge richtig anhängen |
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Passiert es Ihnen gelegentlich,
dass Sie eine E-Mail ohne das geplante
Attachment wegschicken? Dann ist
bei Ihnen das Anfügen des Anhangs
mit großer Wahrscheinlichkeit die
letzte Tätigkeit vor dem Absenden.
Damit folgen Sie unbewusst jener
Vorgehensweise, die wir aus dem
Briefverkehr kennen: zuerst wird
die Adresse auf den Umschlag geschrieben,
dann kommt das Anschreiben und ganz
zum Schluss kommen dann die Anlagen
in den Umschlag. Aber E-Mail ist
kein Brief und damit ist diese Reihenfolge
hinfällig.
Eine einfache Änderung der Bearbeitungsfolge
kann Ihnen bezüglich der Anhänge
eine deutliche Verbesserung bringen:
Gewöhnen Sie sich an, Anhänge grundsätzlich
bereits an die noch leere E-Mail
anzufügen - möglichst sogar noch
bevor Sie den Verteiler und die
Betreffzeile schreiben. So kann
es Ihnen nicht passieren, dass Sie
auf "Senden" klicken, bevor Sie
die Nutzlast in der E-Mail verstaut
haben.
Gewöhnen Sie sich ferner an, im
E-Mail auf den Anhang hinzuweisen.
Dies kann in der Betreffzeile geschehen
(z.B.: "Zielvereinbarung 2009 (Anh.
2x pdf" oder im Text (z.B.: "Im
Anhang erhalten Sie 2 PDF-Dokumente
..." ). Warum sollten Sie dies tun?
Wo die Anhänge vom E-Mail-System
doch automatisch aufgelistet werden?
Nun, ein solcher Verweis im E-Mail
ist für den Empfänger oft die einzige
Möglichkeit zu erkennen, dass ein
Anhang fehlt. Er kann Sie dann darauf
ansprechen und eine Nachlieferung
anstoßen.
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Sie
möchten die Tipps künftig
automatisch erhalten?
Dann
melden Sie sich im Seitenbalken
für den Newsletter an!
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Effiziente E-Mail-Nutzung
am Computer selbst lernen
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Wenn sehr viele Mitarbeiter
kosteneffizeint die
Grundzüge des effizenten E-Mailens lernen sollen, ist der
computergestützte Kurs von SofTrust genau das Richtige
.
Das
Buch zur persönlichen
E-Mail-Befreiung

Eichbornverlag, Frankfurt
ISBN 978-3-8218-5952-1
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Vorträge
zum richtigen Umgang
mit E-Mail buchen

SofTrust stellt Vortragende zu
allen Themen, die mit dem effizienten Umgang mit elektronischen
Medien zusammenhängen.
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