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E-Mail Tipps&Tricks |
Die Newsletter der
vergangenen Monate
SofTrust Consulting veröffentlicht
einen monatlichen Newsletter für
E-Mail-Anwender die E-Mail beruflich anwenden
und dieses noch produktiver, professioneller
und stressfreier tun möchten. Die
Tipps sind unabhängig vom eingesetzten
E-Mail-System. Sie sind also für
Anwender von Outlook, Exchange, Lotus
Notes, Groupwise, Thunderbird etc. gleichermaßen
geeignet.
Jeder Newsletter besteht jeweils aus
einem Tipp sowie einer Kurzzusammenfassung
wichtiger Presseveröffentlichungen
des Monats. Im Folgenden sind lediglich
die Tipps dargestellt. Die Presseveröffentlichungen
finden Sie unter Informationen/Presseclippings
zu E-Mail.
| E-Mail
Tipps&Tricks, März 2010:
SETZEN SIE SICH BEIM E-MAIL-SCHREIBEN
SELBST GRENZEN |
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Kultur äußert sich nicht zuletzt
darin, dass man nicht alles tut,
was man tun könnte. E-Mail kennt
diese Selbstbeschränkung von Haus
aus viel zu selten. Alles was geht,
wird auch gemacht. Das Ergebnis
ist eine anarchische - um nicht
zu sagen "barbarische" - Arbeitsumgebung.
Beispielsweise werden E-Mails
ohne Bedenken mitten in der Nacht
geschrieben. Und zwar von genau
den gleichen Personen, die niemals
auf die Idee kämen, andere Menschen
nach Mitternacht zu Hause anzurufen.
Jeder Mensch mit etwas Kinderstube
hat schließlich gelernt, dass es
triftige Gründe dafür geben muss,
bevor man jemanden nach 22 Uhr oder
am Wochenende stört. Es gibt eine
Anstandsgrenze, die es einfach einzuhalten
gibt.
Reden Sie sich nicht darauf hinaus,
dass der E-Mail-Empfänger ja selbst
bestimmen könne, wann er seine E-Mails
abruft. Alleine schon der Zeitstempel
des Versandes erzeugt beim Empfänger
Druck - vor allem dann, wenn es
ein Machtgefälle zwischen dem Sender
und dem Empfänger gibt. Als Vorgesetzter
oder Kunde sind Sie deshalb in besonderer
Verantwortung. Zeigen Sie Souveränität
und Kultur: Setzen Sie sich einen
Zeitpunkt, ab dem Sie abends keine
E-Mails mehr absenden. Verzichten
Sie an Wochenenden oder Feiertagen
ebenfalls auf E-Mails.
Sofern Sie in einem Team arbeiten
das über mehrere Zeitzonen verteilt
ist erscheint solch eine "Anstandsgrenze"
als widersinnig. Schließlich scheint
immer irgendwo auf dem Globus gerade
die Sonne. Aber gerade hier gilt,
dass Sie selbst die Grenzen ziehen
müssen, die einen produktiven, kultivierten
Menschen von einem Menschen, der
ständig der Zeit hinterher zu hecheln
versucht, unterscheiden. Denn -
was ist unsinniger: sich selbst
Grenzen aufzuerlegen oder zu glauben,
dass man ein ganzes Arbeitsleben
lang rund um die Uhr produktiv und
dabei auch noch ausgeglichen sein
könnte?
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| E-Mail
Tipps&Tricks, Februar 2010:
MIT SUCHORDNERN DIE E-MAIL-BEARBEITUNG
REVOLUTIONIEREN |
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Nahezu jeder E-Mail-Anwender benutzt
seinen E-Mail-Eingangsordner als
die Standardsicht auf den E-Mail-Client.
Das hat allerdings einige Nachteile:
1. Der Posteingang verkommt zum
„Arbeitsplatz". Es befinden sich
nicht nur neue, ungelesene E-Mais
im Posteingang, sondern (in der
Mehrzahl) auch E-Mails, die man
noch nicht abgearbeitet hat, oder
die man schlichtweg aufzuräumen
vergessen hat.
2. Während man mit offenem Posteingang
seine Arbeit erledigt, kommt man
nicht umhin, neu eingehende E-Mails
zu sehen. Die Versuchung „nur ganz
schnelle einmal in die neue E-Mail
reinzuschauen" ist sehr groß. Auf
diese Weise unterbricht man sich
öfters als notwendig bei der Arbeit.
Es empfiehlt sich deshalb den
Posteingang nicht als Standardansicht
zu nutzen. Moderne E-Mail-Clients
wie Outlook und Thunderbird bieten
hierzu eine interessante Arbeitsalternative.
Nämlich die Verwendung von speziellen
"Sichten" auf den E-Mail- Account.
Outlook nennt diese Sichten „Suchordner",
Thunderbird bezeichnet sie als "Virtuelle
Ordner". Lotus Notes kennt das Konzept
der Views ohnehin schon lange. Im
Folgenden soll die Arbeitsweise
an Hand von Microsoft Outlook erläutert
werden. Die anderen E-Mail-Systeme
sind in der Vorgehensweise praktisch
gleich.
Definieren Sie den Suchordner "zu
erledigen" zu ihrem Standardordner.
Sie finden ihn im Outlook gegen
Ende Ihrer Ordnerliste. Dieser Suchordner
ist von nun an Ihr „Schreibtisch".
Sie sehen alle gelesenen, aber noch
offenen E-Mails und können diese
bearbeiten ohne von neu eingehenden
E-Mails gestört zu werden.
2-3 x pro Tag wechseln Sie zum Posteingang
und sichten die neu eingegangene
Post. Erledigen Sie dabei umgehend
so viele Eingangs-E-Mails als möglich.
Jene E-Mails die Sie nicht gleich
abschließend erledigen können markieren
Sie als "zu erledigen". Dies geschieht
je nach Outlook-Version entweder
indem Sie eine Fahne setzen (Outlook
2003) oder indem Sie eine Kategorie
zuweisen (Outlook 2007). Verschieben
Sie die markierten E-Mails anschließend
sofort in jene Ordner, in denen
Sie sie langfristig aufbewahren
möchten. Nachdem Sie alle neu eingegangenen
E-Mailse entweder erledigt, gelöscht
oder als "zu erledigen" markiert
haben kehren Sie zu Ihrem "Arbeitsplatz"
zurück: dem Suchordner „zu erledigen".
Dieser zeigt nun auch alle jene
E-Mails an, die Sie neu als "zu
erledigen" markiert haben. Arbeiten
Sie eine E-Mail nach der anderen
ab. Wenn eine E-Mail erledigt ist,
löschen Sie die Markierung „zu erledigen"
und die E-Mail verschwindet aus
Ihrem Suchordner (sie bleibt aber
dort, wo immer Sie sie abgelegt
haben). Sofern Sie die E-Mail ganz
löschen möchten, löschen Sie sie
aus dem Suchordner. Die E-Mail verschwindet
dann auch aus dem Ordner, in die
Sie sie abgelegt haben. Hat man
sich erst einmal an die neue Arbeitsweise
gewöohnt möchte man nicht mehr in
die „Steinzeit" der E-Mail-Bearbeitung
zurück. Schließlich ist es alles
andere als normal, dass man Post
im "Briefkasten" bearbeitet!
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| E-Mail
Tipps&Tricks, Januar 2010:
Anhänge richtig anhängen |
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Passiert es Ihnen gelegentlich,
dass Sie eine E-Mail ohne das geplante
Attachment wegschicken? Dann ist
bei Ihnen das Anfügen des Anhangs
mit großer Wahrscheinlichkeit die
letzte Tätigkeit vor dem Absenden.
Damit folgen Sie unbewusst jener
Vorgehensweise, die wir aus dem
Briefverkehr kennen: zuerst wird
die Adresse auf den Umschlag geschrieben,
dann kommt das Anschreiben und ganz
zum Schluss kommen dann die Anlagen
in den Umschlag. Aber E-Mail ist
kein Brief und damit ist diese Reihenfolge
hinfällig.
Eine einfache Änderung der Bearbeitungsfolge
kann Ihnen bezüglich der Anhänge
eine deutliche Verbesserung bringen:
Gewöhnen Sie sich an, Anhänge grundsätzlich
bereits an die noch leere E-Mail
anzufügen - möglichst sogar noch
bevor Sie den Verteiler und die
Betreffzeile schreiben. So kann
es Ihnen nicht passieren, dass Sie
auf "Senden" klicken, bevor Sie
die Nutzlast in der E-Mail verstaut
haben.
Gewöhnen Sie sich ferner an, im
E-Mail auf den Anhang hinzuweisen.
Dies kann in der Betreffzeile geschehen
(z.B.: "Zielvereinbarung 2009 (Anh.
2x pdf" oder im Text (z.B.: "Im
Anhang erhalten Sie 2 PDF-Dokumente
..." ). Warum sollten Sie dies tun?
Wo die Anhänge vom E-Mail-System
doch automatisch aufgelistet werden?
Nun, ein solcher Verweis im E-Mail
ist für den Empfänger oft die einzige
Möglichkeit zu erkennen, dass ein
Anhang fehlt. Er kann Sie dann darauf
ansprechen und eine Nachlieferung
anstoßen.
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| E-Mail
Tipps&Tricks, Dezember 2008:
Die Sache mit dem Namen |
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Bekanntlich ist der eigene Name
jenes Wort, das jeder Mensch am
liebsten hört. Sprechen Sie deshalb
Ihren Ansprechpartner auch bei E-Mail
immer mit dem Namen an. In erster
Linie tun Sie dies natürlich in
der Anrede. Aber auch im Text können
Sie den Namen des Empfängers durchaus
gelegentlich aussprechen.
Seien Sie beim Tippen von Namen
besonders sorgfältig. Nichts weckt
nämlich mehr Aversionen als ein
verunstalteter Name. Frau Dünner
findet es gar nicht lustig, wenn
sie mit "Frau Dümmer" angesprochen
wird. Sorgen Sie deshalb dafür,
dass Sie Namen richtig schreiben.
Das geht am besten, indem Sie komplizierte
oder ungewöhnliche Namen in Ihr
Wörterbuch aufnehmen. Dann weist
die Rechtschreibprüfung darauf hin,
wenn Ihre Finger beispielsweise
"Borszynski" statt "Borszynsky"
getippt haben.
Aus Empfängersicht ähnlich schlimm
wie ein verunstalteter Name ist
die Anrede mit dem falschen Geschlecht.
Wenn Herr Müller immer mit "Frau
Müller" angesprochen wird nervt
ihn das. Und er überträgt seine
negative Stimmung auf den Absender.
Finden Sie bei wichtigen E-Mails
deshalb heraus welchem Geschlecht
der Adressierte angehört. Wenn der
Vorname nur mit einem Buchstaben
angegeben ist, spricht vieles dafür,
dass es sich um eine Frau handelt.
Aber hundertprozentig sicher können
Sie nur nach einem Anruf sein. Bei
ausländischen Vornamen tut man sich
auch dann oft schwer, wenn der Name
ausgeschrieben ist. Ein pragmatischer
Weg ist den Vorname in die Bildersuche
von Google einzugeben. Wenn praktisch
nur Bilder mit Männern auftauchen,
handelt es sich wohl um einen männlichen
Vornamen.
Und was tun Sie, wenn Sie selbst
gelegentlich E-Mails mit dem falschen
Geschlecht erhalten? Dann sollten
Sie Ihre Signatur ändern. Stellen
Sie Ihrem Namen ein "Herr" oder
"Frau" (bzw. ein Mrs. Oder Mr.)
voran. Damit erleichtern Sie Ihren
Kommunikationspartnern eine korrekte
Ansprache ungemein.
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| E-Mail
Tipps&Tricks, November 2008:
Ignorieren Sie gelegentlich E-Mail |
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Wenn während des Duschens das Telefon
klingelt fühlen sich viele Menschen
dazu genötigt nass zum Telefon zu
flitzen. Bei E-Mail geht es Vielen
ähnlich. Bei der Arbeit übt jede
eingehende E-Mail Druck auf sie
aus, diese E-Mail zu beantworten.
Zumindest einige Zeilen wollen sie
tippen. Wenn man nachfragt hört
man, dass diese Leute den Maßstab
eines persönlichen Gesprächs anlegen.
In einem Gespräch gilt es als absolut
unhöflich wenn jemand eine direkt
an ihn gestellte Frage, ignoriert
und statt dessen zum Fenster hinausschaut.
Aber E-Mail ist kein Gespräch (zumindest
sind es die meisten E-Mails nicht).
E-Mail ist vielmehr E-Mail. Und
bei E-Mail ist der Empfänger nicht
verpflichtet, auf jede E-Mail, das
in seinem Postkorb landet zu reagieren.
Es ist zum Eigenschutz und zur Bewahrung
seiner Produktivität sogar absolut
notwendig, dass er viele E-Mails
ignoriert. Falls ein Empfänger das
nicht tut, verschwendet er Zeit,
Energie und Konzentration.
Verweigern Sie sich deshalb einfach,
wenn Sie wieder einmal glauben eine
E-Mail nur aus Höflichkeit beantworten
zu müssen. Im Prinzip können Sie
alle CC-E-Mails ignorieren. Sie
können auch praktisch alle E-Mails
ignorieren, in denen die gleiche
Frage an mehrere An-Empfänger gestellt
wird. Sollen doch die anderen antworten!
Last-but-not-least sollten Sie lernen
auch einen Teil jener E-Mails, die
einzig und alleine an Sie gerichtet
sind unbeantwortet zu lassen. Für
Ihre Reaktion sollte einzig ausschlaggebend
sein, ob die Antwort fachlich notwendig
ist. Eine gute Nagelprobe hierfür
ist die Frage, ob man bereit wäre
als Antwort auch einen Brief zu
schreiben. Wenn das nicht der Fall
ist, sollten Sie die E-Mail einfach
liegen lassen und darauf warten,
dass sich der Sender noch einmal
meldet - er tut es übrigens in 70
Prozent der Fälle nicht. Die meisten
Menschen tun sich anfangs schwer,
sich "eine dicke Haut" zuzulegen.
Aber alle, die es durchhalten, wollen
nie wieder zum ursprünglichen Zustand
zurückkehren.
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| E-Mail
Tipps&Tricks, Oktober 2008:
Von der richtigen E-Mail-Ablage |
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Eine Ablagestruktur zu finden,
in der E-Mails nicht nur abgelegt,
sondern später auch einfach wieder
gefunden werden können ist für viele
Anwender eine Herausforderung. Die
Aufgabe ist auch alles andere als
trivial. Ein interessanter Vorschlag
wird vom Amerikaner Mike Song in
dem Buch "The hamster revolution"
beschrieben und soll Ihnen als Anregung
dienen.
Mike Songs System heißt COTA -
nach den Anfangsbuchstaben jener
vier Ordner, die seiner Meinung
nach auf der obersten Ablagehierarchie
angelegt werden sollten. Der erste
Ordner trägt den Namen "Customers"
(bzw. "Kunden"). In diesem Ordner
werden alle E-Mails über Ihre Kunden
gespeichert. Idealerweise legen
Sie für jeden größeren Kunden einen
eigenen Unterordner an. Die Gelegenheitskunden
werden in einem Sammelordner "Diverse"
zusammengefasst. Als "Kunden" werden
nicht nur externe Kunden verstanden.
Vielmehr ist ein Kunde eine Person
oder eine Gruppe von Personen, für
die Sie arbeiten. Das können also
auch Unternehmensinterne sein. Ein
Vertriebscontroller kann beispielsweise
die Vertriebsleiter "Süd", "Ost"
und "Zentral" als seine Kunden führen.
Der zweite Ordner heißt "Output"
(bzw. "Leistungen" oder "Produkte").
Er enthält alles was Sie und Ihr
Team an Leistung für Ihre Kunden
erbringen. Für den oben erwähnten
Controller könnten die Unterordner
"Budgetplanung", "Monatsauswertungen",
"Sonderprüfungen", etc. lauten.
Der Buchstabe "T" in COTA steht
für "Team". Dieser Hauptordner enthält
alle Informationen, die Ihren eigenen
Bereich und Ihr eigenes Team (Abteilung/Gruppe/etc.)
betrifft. Sofern Sie in mehreren
Teams arbeiten, bestimmen diese
die Unterordnerstruktur . Z.B.:
"Abteilung X", "Kostenreduktionstask-Force",
"Qualitätszirkel", "Betriebsrat",
etc.
Der letzte Ordner heißt "Administration"
und enthält den gesamten Verwaltungskram,
der nicht zu Ihrem Kerngeschäft
gehört und deshalb keinem der anderen
Ordner zuzuordnen ist - beispielsweise
die monatlichen Schreiben der Geschäftsleitung.
Interessant ist Mike Songs Vorschlag
was den Umgang mit jenen E-Mails
angeht, die eigentlich in zwei oder
gar drei Ordner abgelegt werden
sollten. Er plädiert dafür, diese
E-Mails immer nur in einem Ordner
abzulegen - und zwar immer genau
im ersten passenden. Dabei geht
man in der Reihenfolge "C - O -
T - A" vor. Mike Song fordert, dass
möglichst alle Mitarbeiter eines
Unternehmens die COTA-Ablage nutzen
sollten. Dadurch würden neben dem
Postfacheigner auch dessen Stellvertreter
oder Nachfolger E-Mails einfacher
wiederfinden.
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| E-Mail
Tipps&Tricks, August 2008:
BCC richtig nutzen |
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"Bcc" steht für "blind carbon copy"
("Blindkopie"). Empfänger die im
BCC-Feld eingetragen sind erhalten
die E-Mail als Kopie, ohne dass
diese Kopie für die anderen Empfänger
offensichtlich ist.
Bcc ist gefährlich. Es gilt als
ernster Vertrauensbruch, wenn "unter
der Hand" Kopien eines Schriftverkehrs
an Dritte weitergegeben werden.
Sie können sich niemals darauf verlassen,
dass ein BCC-Empfänger vertrauenswürdig
ist. Peinlichkeiten entstehen allerdings
meistens nicht aufgrund fehlender
Integrität der Empfänger, sondern
aufgrund fehlender Aufmerksamkeit.
Sofern der BCC-Empfänger nämlich
nicht wahrnimmt, dass er eine E-Mail
als BCC-Empfänger enthalten hat,
klickt er all zu oft auf "Allen
Antworten". Damit wird allen anderen
Empfängern offensichtlich, dass
Sie an den anderen vorbei auch andere
informiert haben. Ein einziger Fall
reicht, um Ihrem Ruf ernsthaft zu
schaden. Es gibt für Sie nur eine
einzige Möglichkeit, die Peinlichkeit
von öffentlich gewordenen BCC-E-Mails
zu vermeiden: verzichten Sie bei
normalen E-Mails vollkommen auf
die Verwendung von Bcc!
Was tun Sie aber, wenn Sie einen
Dritten über eine E-Mail informieren
möchten, ohne dass die anderen Empfänger
dies mitgekommen? Ganz einfach:
Leiten Sie das betreffende E-Mail
an diesen Empfänger weiter. Tragen
Sie ihn dabei in das An-Feld ein.
Ändern Sie die Betreffzeile derart,
dass bereits aus ihr der vertrauliche
Charakter offensichtlich wird. Die
Betreffzeile "Vorgehensweise Beschwerde
Maier AG" würde in der Weiterleitung
beispielsweise lauten: "Vertraulich:
Mein E-Mail an Frau Schmidt bzgl.
Beschwerde Maier AG". In der E-Mail
selbst machen Sie in den ersten
Zeilen klar, weshalb Sie diese E-Mail
ohne Wissen der anderen weitergeleitet
haben. Damit dürfte nie etwas schief
gehen.
Eigentlich sollte man auf Bcc immer
verzichten, trotzdem gibt es Situationen,
in denen Bcc erlaubt ist: nämlich
immer dann, wenn ALLE Empfänger
in das Bcc-Feld eingetragen werden.
So etwas tun Sie, wenn Sie die Vertraulichkeit
von Adressdaten sicherstellen wollen
oder wenn Sie nicht möchten, dass
die Empfänger sehen, wer sonst noch
angeschrieben wurde. Beispiele für
diese Fälle sind Pressemitteilungen
(Sie möchten Ihren Presseverteiler
schützen sowie die Persönlichkeitsrechte
der Journalisten) sowie Ausschreibungen
(Sie möchten verhindern, dass die
einzelnen Unternehmen sehen, wer
noch zu einer Angebotsabgabe aufgefordert
wurde).Viele E-Mail-Systemen erlauben
reine BCC-E-Mails nicht. In diesem
Fall geben Sie Ihren eigenen Namen
im "An"-Feld ein. Dies
ist allerdings nicht sehr elegant.
Es gibt Alternativen zu Bcc: manche
E-Mail-Installationen ermöglichen
es an "undisclosed recipents" zu
senden. In diesem Fall werden Verteilerlisten
nicht aufgelöst. Und es gibt Zusatztools,
die eine E-Mail wie einen Serienbrief
personalisiert an einen Verteiler
senden. Jeder Empfänger erhält dann
eine E-Mail, in der nur sein Name
im An-Verteiler steht.
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| E-Mail
Tipps&Tricks, Juli 2008:
Vorsorge für den Urlaub |
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Für viele ist der Urlaub eine E-Mail-freie
Zeit (zumindest was geschäftliche
E-Mails angeht). So Mancher denkt
aber schon beim Verlassen des Büros
mit Grausen daran, was ihn/sie bei
der Rückkehr erwarten wird: hunderte
von E-Mails, die gesichtet und bearbeitet
werden wollen. Da ist innerhalb
von zwei Tagen der ganze Erholungseffekt
zum Teufel.
Am besten kann man diesen Stress
vermeiden, wenn man rechtzeitig
einem Kollegen Zugriff auf sein
Postfach einräumt, damit dieser
einen während der Abwesenheit vertreten
kann. Wenn man dies auf Gegenseitigkeit
anbietet, klappt es meistens. Trotzdem
ist das ist in vielen Fällen aus
unterschiedlichen Gründen nicht
möglich. Was also tun? Eine ganz
einfache Strategie ist es, die wichtigsten
Kommunikationspartner bereits vor
dem Urlaub über die Abwesenheit
zu informieren. Schreiben Sie dazu
an jene 20 Personen, die Ihnen am
häufigsten E-Mails schreiben eine
kurze E-Mail. Der Text könnte folgendermaßen
lauten: Sehr geehrte…, ab dem ….
bin ich im Urlaub. Mein Postfach
wird in dieser Zeit nicht gesichtet.
Meine Kollegin Gerda Muster (GMuster@beispiel.com)
nimmt sich aber Ihrer Anliegen gerne
an, wenn Sie diese direkt an sie
senden. Am … bin ich wieder zurück
und beantworte dann gerne alle Ihre
E-Mails, die Sie an mich persönlich
gesandt haben. Mit freundlichen
Grüßen …
Diese vorbeugende Nachricht wirkt
wesentlich stärker als ein Abwesenheitsassistent.
Selbst bei lediglich 20 Empfängern
finden Sie am Ende des Urlaubs erfahrungsgemäß
deutlich weniger E-Mails in Ihrem
Posteingang. Dessen ungeachtet müssen
Sie natürlich trotzdem den Abwesenheitsassistenten
einschalten. Versichern Sie sich
dabei, dass die Abwesenheitsnotiz
sowohl Unternehmensinternen als
auch Externen zugestellt wird. Das
ist nicht bei allen Unternehmen
so eingestellt. Ein weiterer Tipp:
verlängern Sie nach Außen hin Ihren
Urlaub um einen oder zwei Tage.
Nennen Sie im E-Mail und im Abwesenheitsassistenten
also ein etwas nach hinten verschobenes
Rückkehrdatum. Damit erkaufen Sie
sich mehr Zeit um die aufgelaufenen
E-Mails zu beantworten. Umfangreiche
Posteingangskörbe sollten Sie nach
dem Absender sortieren und dann
Absenderweise rückwärts bearbeiten.
Viele E-Mails haben sich im Laufe
der Zeit nämlich bereits von alleine
erledigt.
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| E-Mail
Tipps&Tricks, Juni 2008:
Warten Sie nicht auf den e-mail-freien
Freitag |
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Amerikanische Unternehmen (und
nun auch die ersten europäischen)
gehen vermehrt dazu über ihren Mitarbeitern
freitags das E-Mailen zu verbieten.
Damit sollen die negativen Auswirkungen
von E-Mail verringert werden und
das persönliche Miteinander soll
verstärkt werden.
Neulich fragte ein Reporter zum
x-ten Mal bei uns an, was wir vom
E-Mail-freien Freitag halten. Wir
schilderten ihm daraufhin folgendes
Szenario: "Stellen Sie sich ein
Land vor, in dem es früher ganz
wenig Autoverkehr gab und deshalb
auch keine Verkehrsregeln, keine
Ampeln und keine Verkehrsschilder.
Das alles war einfach nicht nötig.
Schließlich kam nur alle paar Stunden
einmal ein Auto vorbei. Stellen
Sie sich nun vor, dass der Verkehr
in diesem Land explodiert ist -
und damit auch die Probleme: Staus,
Parkplatznot, Stress, Luftverschmutzung,
Unfälle, hoher Sachschaden, viele
Verletzte und zahlreiche Tote. Können
Sie sich das vorstellen?" Der Journalist
nickte. "Und was," so fragten wir,
"würden Sie von einer Regierung
halten, die in dieser Situation
als einzige Maßnahme am Freitag
das Autofahren verbieten würde?"
"Gar nichts!", meinte der Journalist,
"an diesem Tag wäre ich unbillig
behindert und an den anderen Tagen
wäre ich weiterhin übermäßig gefährdet."
Wir sehen es genau so.
Ein E-Mailfreier Freitag ist im
Prinzip eine Bankrotterklärung des
Managements. Das Management hat
die Aufgabe, die Werkzeuge und Prozesse
für seine Mitarbeiter so zu gestalten,
dass die Mitarbeiter nicht über
die Gebühr gestresst oder gefährdet
werden. Und zwar nicht nur an einem,
sondern an jedem einzelnen Arbeitstag.
Was ist die Moral von der Geschichte?
Sofern Sie unter einer hohen E-Mail-Last
leiden - oder unter den negativen
Nebenwirkungen einer "normalen"
E-Mail-Last - so fordern Sie Ihre
Vorgesetzten auf, etwas zu ändern.
Das geht. Auch bei der E-Mail-Nutzung
gibt es viele organisatorische und
technische Möglichkeiten, um die
E-Mail-Nutzung stressfreier zu machen.
Und das hat nur in den allerwenigsten
Fällen etwas mit Verboten zu tun.
Fordern Sie Ihr Management also
auf Rahmenbedingungen zu schaffen,
damit Sie die guten Seiten von E-Mail
genießen können, ohne unter den
negativen Effekten zu leiden.
|
| E-Mail
Tipps&Tricks, Mai 2008:
Von der richtigen Form |
| |
Darüber, wie E-Mails im Ton gehalten
werden sollten, haben wir bereits
einmal geschrieben. Sie sieht es
aber mit der Form aus? Gibt es Dinge,
die man beim Schreiben bedenken
sollte? Oder ist es akzeptabel,
wenn man bei diesem "formlosen"
Medium einfach drauflos tippt und
dann den Senden-Button anklickt?
Um es gleich vorweg zu sagen:
gerade bei einer E-Mail ist die
Form sehr wichtig. Die Gestaltung
ist nämlich eine der wenigen "nonverbalen"
Mitteilungen, die eine E-Mail enthält.
Untersuchungen zeigen, dass der
Mensch mehr auf solche nonverbalen
Mitteilungen reagiert, als ihm bewusst
ist. Ob Ihrem E-Mail die freundliche
Aufnahme zu gute kommt, die Sie
sich wünschen, können sie deshalb
durch die Form beeinflussen. Sorgen
Sie aus diesem Grund dafür, dass
schon der erste Eindruck stimmt.
Auch beim E-Mail-Lesen "isst das
Auge mit". Ein gefälliges, gut strukturiertes
E-Mail wird vom Empfänger positiver
aufgenommen als ein einziger massiver
Block. Trennen Sie also den Textkörper
durch eine Leerzeile von der Anrede
und fügen Sie nach spätestens 5-7
Zeilen einen neuen Absatz ein.
Die Grußformel und die Unterschrift
gehört ebenfalls durch Leerzeilen
getrennt. Benützen Sie den Zeichenvorrat
der deutschen Sprache. Verzichten
Sie also auch auf reine Kleinschreibung.
Es ist nachgewiesen, dass kleingeschriebene
Texte vom Empfänger schwerer lesbar
sind. Wer seine E-Mails nur klein
schreibt, signalisiert dem Empfänger,
dass es ihm vollkommen gleichgültig
ist, ob sich dieser schwer tut.
Dieses Zeichen möchte man nicht
einmal seinem besten Freund geben.
Gleiches gilt für Satzzeichen und
auch für die Rechtschreibung. Es
ist zwar richtig, dass selbst Txte,
in dnen gazne Bchstaben fhlen oedr
vertuascht sind, noch lesbar sind,
aber diese Texte zeigen, dass sich
der Absender nicht um den Empfänger
schert. Der Empfänger weiß, dass
die Rechtschreibkorrektur dem Sender
die Fehler sicherlich angezeigt
hat. Wenn die E-Mail trotzdem Fehler
enthält hat der Absender offensichtlich
im vollen Wissen um die Fehler den
"Senden"-Button gedrückt. Ihm war
es einfach zu beschwerlich, die
Fehler auszubessern. Das vermittelt
dem Empfänger sicherlich kein Gefühl
von besonderer Wertschätzung.
Fazit: es gibt nur einen einzigen
Grund, E-Mails schlampig zu gestalten:
wenn man dem Empfänger signalisieren
will, um wie viel unwichtiger er
ist als man selbst
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| E-Mail
Tipps&Tricks, April 2008:
Sichere Passwörter |
| |
Im Zusammenhang mit E-Mail werden
ständig Passwörter benötigt. Jeder
braucht sie um sich auf dem Computer
einzuloggen, um Zugang zum internetbasierten
E-Mail-Account zu erhalten oder
E-Mail-Anhänge "zuzuschließen".
Bei unseren Projekten stellen wir
immer wieder fest, dass Mitarbeitern
die Wichtigkeit guter Passworte
zwar bekannt ist, sie aber einfach
nicht wissen, wie sie sichere Passwörter
generieren können, die man sich
merken kann. Und wie man es schafft,
den Überblick über die Vielzahl
der benötigten Passwörter behalten
kann, ohne sie sich aufzuschreiben.
Deshalb an dieser Stelle einige
Tipps:
A) Ein gutes Passwort …
- ist mindestens 8 Zeichen lang
- enthält mindestens ein Sonderzeichen
- kombinierte Groß- und Kleinschreibung
- enthält kein Wort, das im Lexikon
vorkommt
B) Gute und doch merkbarer Passwörter
können folgendermaßen generiert
werden:
(1) Verändern Sie gut merkbare Worte/Namen
indem bestimmte Buchstaben ersetzt
werden. Dabei können Sie zur einfacheren
Erinnerung Zeichen nutzen, die dem
ersetzten Buchstaben ähnlich sehen:
- L und/oder i können zu ! werden
- 0 kann zu 0 (=Null) oder () werden
- a kann zu @ werden
- S kann zu $ oder § werden
- t kann zu + werden Beispiel: "Telefon"
wird zu "Te!ef()n" oder "+elef0n"
(2) Verändern Sie gut merkbare Zahlen.
Dabei können Sie wieder Zeichen
nutzen, die dem ersetzten Zeichen
ähnlich sehen:
- 0 kann zu O ("Oh"), () oder =
werden
- 1 kann zu ! oder L werden
- 2 kann zu " oder zu ? werden
- 3 kann zu B werden
- 5 kann zu § oder s oder V werden
- 8 kann zu oo werden
- 9 kann zu IX werden Beispiel:
Die Telefonnummer 05031950 wird
zu "()5()B!95()"
(3) Verändern Sie gut merkbare
Zahlen mit einem einfachen Trick:
Tippen Sie die Zahl mit gedrückter
Umschalttaste. Beispiel: Die Telefonnummer
05031950 wird zu "=%=§!)%="
(4) Benutzen Sie Formeln als Passwörter.
Damit diese Passwörter noch schwerer
zu knacken sind, sollten die Formeln
möglichst nicht stimmen. Beispiel:
"1+5=1000" oder "1*11=Null"
(5) Verwenden Sie die Anfangsbuchstaben
von Sinnsprüchen oder Liedertiteln.
Geben Sie Satzzeichen mit ein. Beispiel:
"Sein oder nicht Sein, das ist hier
die Frage" ergibt das Passwort:
SonS,dihdF
Um ein 8stelliges Passwort zu knacken,
das nach den obigen Regeln gebildet
wurde, braucht selbst ein erfahrener
Hacker mindestens 100 Jahre. Diesen
Aufwand braucht er allerdings nicht
zu betreiben, wenn Sie ihm das Leben
einfach machen und für alle Anwendungsfälle
das selbe Passwort verwenden. Benutzen
Sie vor allem für externe Anwendungen
(z.B. Registrierung bei einer Internetseite)
nie jenes Passwort, das Sie für
interne Computersysteme oder für
Ihr E-Mail-System nutzen. Bei einem
Diebstahl des Passwortes steht Ihr
System dem Angreifer sonst offen.
Wir werden immer wieder gefragt,
wie man sich die Vielzahl der Passwörter
merken können soll, die man im Internet
ständig benötigt. Folgende Vorgehensweise
finden viele Anwende als sehr praktisch:
Verwenden Sie ein nach den obigen
Regeln gebildetes sicheres "Masterpasswort"
und ändern Sie es je nach Webseite
ab. Sie müssen sich dann nur das
eine Passwort und natürlich die
Änderungsregel merken.
Beispiel: Masterpassword: +494Null
(=Vorwahl Hamburg)
Anwendung für Yahoo: Y+49Nullo
Anwendung für Ebay: E+49Nully
Anwendung für T-Online: T+49Nulle
Sicherlich habe Sie gemerkt, wie
die einzelnen Passworte gebildet
wurden: Jeweils der erste und der
letzte Buchstabe des Firmennamens
der Website wurde dem Password hinzugefügt.
Dies ist eine sehr einfache Regel,
die für einen Hacker, der eines
Ihrer Passwörter in die Hände bekommen
hat, eventuell erkennbar ist. Schon
ein Verdrehen der Anfangs- und Endbuchstaben
macht den Kunstgriff nicht mehr
sofort erkennbar (z.b. O+49Nully
für das Yahoo-Password)
So praktisch ein abwandelbares
Masterpassword ist, denken Sie daran:
Wirklich wichtige Anwendungen (z.B.
Ihr Homebanking oder Ihr Computer-Password)
verdienen ein eigenes Passwort.
Seien Sie auch beim Schutz von Dateien
mittels MS-Office-Passwörtern vorsichtig.
Dieser Schutz lässt sich von Spezialisten
nämlich oft recht einfach aushebeln.
Dabei kann auch das Passwort bekannt
werden. Stellen Sie deshalb durch
eigene Passwörter für Dokumente
sicher sicher, dass mit einem geknackten
Passwort an anderer Stelle kein
Schaden angerichtet werden kann.
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